Kategorie: Kultur

Presseschau: Ist Ihre Marke in Geiselhaft? Social Media im Fokus.

Die Ereignisse in jüngster Zeit haben die Social Media Plattformen in ein kritisches Licht gerückt. Viele User liken und kommentieren unbedacht. Es ist ihnen dabei nicht klar, dass sie nicht nur ihre eigene Meinung abgeben, sondern auch ihren Arbeitgeber in “Geiselhaft” nehmen.

Unternehmensinhaber, Verwaltungsräte, Marken-Verantwortliche und die HR-Abteilung sind gleichermassen gefordert!

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eID Login Ausweis

E-ID: Politiker mit Digital-Kompetenz gesucht

Am 7. März stimmen wir in der Schweiz über die Vorlage zum Bundesgesetz “elektronische Identifizierungsdienste (E-ID)” ab. In der Schweiz wohnhafte Personen sollen mit der E-ID im Internet eindeutig identifiziert werden um staatliche oder private Dienstleistungen und Produkte einfach und sicher online zu bestellen.

Der Luzerner Regierungsratsrat hat sich am Montag für das Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste (E-ID-Gesetz) ausgesprochen. Damit offenbart auch der Luzerner Regierungsrat kaum Weitsicht und wenig Gespür für die digitale Transformation. Zudem schleust er damit Steuergelder in private Unternehmen.

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Phasenmodell Führung VUCA

Digitale Kultur: Von Führen zu Befähigen

Unsere Welt ist geprägt von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz, kurz VUKA. Unabhängig von der Ausnahmesituation um Corona haben sich die Ansprüche an die Führungspersonen in den letzten Jahren sowieso enorm gewandelt. Gelernte Verhalten und etablierte Geschäftsmodelle ermöglichen kaum noch Erfolge.

Neue Kundenverhalten und Technologien bieten jedem Unternehmen neue Chancen. Diese zu erkennen und umzusetzen ist ohne Digitale-Kompetenzen kaum möglich. Die Corona-Situation wirkt bei veralteten Geschäftsmodellen zusätzlich als Brandbeschleuniger und so wurden einige mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert. Digitale oder agile Geschäftsmodelle können in dieser Welt erwiesenermassen besser bestehen als klassisch hierarchische Managementmodelle.

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social media rat empfehlung

Social Media im 2020 – was ihr Unternehmen vom Playboy Magazin lernen kann!

Nein, das wird kein schlüpfriger Beitrag. Im Gegenteil. Es geht um Social Media, genauer gesagt um Facebook und um Werte.

Kaum ein Unternehmen ist heute nicht auf Social Media aktiv. Der Sammelbegriff beinhaltet natürlich nicht nur LinkedIn, Facebook, Instagram, Youtube, Pinterest, Snapchat und Twitter. Dies sind jedoch die wohl am meisten genutzten Kanäle. Je nach Unternehmen passt der eine oder andere Kanal besser. Bereits die Auswahl nach dem richtigen Medium ist überhaupt nicht einfach – daher empfiehlt es sich dies ganz genau zu prüfen. Es fällt aber sehr häufig auf, dass diese Evaluation selten oder gar nicht gemacht wird. Standardmässig hat mal jede Firma auf Facebook einen Account. Wieso, weiss man eigentlich auch nicht so genau. Es macht häufig den Eindruck, dass viele Unternehmen nach persönlichem Bauchgefühl (HIPPO – Highest Paid Person Oppinion) entscheiden.

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3D Druck Digitalisierung Miele

Wow, so geht Miele mit 3D Druck um und transformiert sich weiter!

Das Zubehör und Ersatzteilgeschäft erwirtschaftet für viele Herstellern einen wesentlichen Anteil am Umsatz und Deckungsbeitrag. Dieses daher immer weiter zu entwickeln liegt auf der Hand. Nun hat Miele als weltweit erster Hausgerätehersteller eine Serie von 3D-druckbaren Zubehördaten öffentlich bereit gestellt. (Für Fused Layer Modelling Drucker, kurz FLM-Drucker.)

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Digitalisierung: Culture eats Strategy for Breakfast

Mit E-Commerce zur digitalen Kultur

Für das Fachmagazin topsoft durfte ich einen Leitartikel zur Themen-Ausgabe “E-Commerce” schreiben. Ich habe mir dabei erlaubt, den Fokus nicht auf Systeme und Prozesse zu legen, sondern auf die Basis die das ermöglicht oder eben verunmöglicht: die Firmenkultur.

Inmitten der Corona-Krise geschieht nun unglaubliches. Viele digitale Themen, welche lange bekämpft wurden weil man am Status Quo festhalten wollte, gelten jetzt als letzte Hoffnung. Damit verändert sich auch unweigerlich die Firmenkultur. Das stimmt mich sehr zuversichtlich.

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Coronavirus Auswirkungen auf E-Commerce und Homeoffice

Coronavirus und der Einfluss im 2020 auf HomeOffice und E-Commerce

Natürlich ist das reine Spekulation. Aber wenn ich mir nun vorstelle, dass auch in der Schweiz wegen dem Coronavirus eine Quarantäne* verhängt werden könnte, dann liegt das wohl auf der Hand, dass die Digitalisierung eine der Gewinner sein wird. Interessant wird sein, ob diverse Services (bspw. Home Office, E-Commerce, etc.) es schaffen bei den Konsumenten die vorherrschenden Vorurteile abzubauen.

* Aktuell, per 28.02.2020, 10.00h: Veranstaltungen mit >1’000 Personen sind ab sofort verboten, andere Veranstaltungen sind bewilligungspflichtig. Bzw. Es gilt zusammen mit den zuständigen kantonalen Behörden eine Risikoabwägung vorzunehmen. Quelle: https://lnkd.in/g5jR5tn

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ohne ssl zertifikat

Noch immer kein SSL im 2020? Amateure entlarvt!

Wird Ihre Website vom Browser als nicht sicher bezeichnet? Startet Ihre Website mit “http://”?  Es müsste https:// sein!

“Kündigen Sie Ihre Web-Agentur, feuern Sie Ihre Digital Mitarbeiter!” Wegen einem fehlenden SSL (Secure Sockets Layer), bzw. TLS (Transport Layer Security) Zertifikat? Natürlich ist das eine Provokation, aber Ihre Sicherheit und diejenige Ihrer Kunden muss einen hohen Stellenwert geniessen. Fördern Sie eine solche Kultur und verabschieden Sie sich von mittelmässigen Agenturen!

Fehler dürfen passieren, aber Grundlagenarbeit muss seriös gemacht werden und jede/r muss diese beherrschen. Jedem neuen Mitarbeiter im Digitalteam oder in Ihrer Agentur muss ein fehlendes Sicherheitszertifikat auffallen. Die digitale Welt fordert dauernd interdisziplinäres Arbeiten – das Thema “SSL” wäre somit der Lackmustest. (Disclaimer: ja, auch auf unserer Seite hatte sich der Fehlerteufel schon mal eingeschlichen…)

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Alles schon mal da gewesen!

Parallelen zwischen der digitalen Transformation der Gegenwart und der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.

Es geht nicht darum die aktuellen Entwicklungen als “Hype” abzutun oder klein zu reden. Jedoch aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Ich finde, dass man aufgrund der Halbwertszeit digitaler Technik und digitalen Wissens durchaus kritisch hinterfragen sollte, inwiefern man als Führungskraft in der Lage sein muss diesen Zyklen zu folgen.

Dieses Zitat aus dem Magazin BrandEins finde ich sehr treffend:

(…) “aus historischer Perspektive erkennt man zumindest, dass sich die Muster wiederholen, und das schafft eine heilsame Distanz. Es schützt vor Panik – und ebenso vor einer Internet-Hysterie, die so tut, als hätte jeder, der nicht im Kapuzenpulli durchs Silicon Valley läuft, den Kontakt zur Gegenwart verloren. Das ist genauso schräg wie die Angst vor einem neuen Totalitarismus. Bei jeder Gelegenheit Disruption zu rufen, zeugt vor allem von einer gewissen Ignoranz hinsichtlich historischer Entwicklungen. Ich halte den Begriff für sträflich unterkomplex. Wir erleben nicht den einen, großen Bruch, sondern vielfältige Transformationsprozesse.” (…) 

Das gesamte Interview mit dem Historiker Andreas Rödder finden Sie hier:

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2016/digitalisierung/alles-schon-mal-da-gewesen