Autor: Kevin D. Klak

    Kevin unterstützt Ihr Unternehmen im Spannungsfeld der Digitalisierung. Sei es als unabhängiger Beirat für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat oder ad Interim in der Umsetzung von strategischen Projekten.

Preisbekanntgabeverordnung – ein nutzloses Papier?

Was? Preisbekanntgabeverordnung? … Ja, werte Damen und Herren im Handel: es gibt eine Verordnung vom SECO.

Die Preisbekanntgabeverordnung (PBV) verfolgt drei grundlegende Ziele:

  1. Preisklarheit
  2. Vergleichbarkeit der Preise
  3. Verhinderung irreführender Preisangaben

Kürzlich in einem Geschäft das Computerzubehör, etc. verkauft: Das Regal ist knapp befüllt. Die Waren hängen lustlos rum und offensichtlich nicht zum Verkauf. Schliesslich ist kein Preis weit und breit zu sehen.

Shops im Internet, die ihre Produkte in Abzahlung anbieten: Kein Hinweis zum effektiven Jahreszins, geschweige denn zur effektiven Kreditvergabe.

Bestellformulare von Ämter: keinen Hinweis auf Preise, bzw. Kostenfolge.

Woran liegts, dass diverse Unternehmen die Grundlagen nicht mehr beherrschen? Es ist kaum zu erklären…

 

Infomaterial: PDF Broschüre zum Download

Sicherheitslücken können auch ohne Cyberattacke teuer enden

Meist entstehen Sicherheitslücken durch Unachtsamkeit oder Unwissen. So kann es aber nicht nur sein, dass Sie Kriminelle anziehen und entsprechend “ausgeraubt” werden, sondern auch ohne Angriff können Sie Schaden nehmen. Ein Betreiber eines Webshops wurde kürzlich in Deutschland zu einer Busse (EUR 65’500.-) verurteilt, weil er es unterlassen hatte die veraltete Technik zu erneuern. Damit verstiess der Betreiber nämlich gegen Art. 32 Abs. 1 DSGVO, da sein Online-Shopsystem erhebliche Sicherheitslücken aufwies. Da der Betreiber vor dem Verfahren bereits seine Kunden informiert hatte, dass die Passwörter gewechselt werden müssen, fiel das Bussgeld entsprechend niedriger aus.

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Cyberattacken auf Gemeinden nehmen zu

Gemeinden müssen gegen Cyberattacken aufrüsten.

In der Nacht vom 30. Mai 2021 drangen Hacker in ein geschütztes Computersystem der Waadtländer Gemeinde Rolle ein. Cyberattacken auf Gemeinden haben unlängst stark zugenommen. Gemäss einer Umfrage in Deutschland wurden bereits mehr als 100 Kommunen angegriffen. In der Schweiz wurden die vergangenen Wochen diverse Angriffe bekannt – es muss davon ausgegangen werden, dass es neben den bekannten Angriffen auf Mosnang, Rolle, Bad Zurzach, St. Gallen, etc. eine Dunkelziffer gibt.

Der Gemeinde Rolle (VD) wurden eine Unmenge an Daten gestohlen und im Darknet veröffentlicht. Vermutlich konnten die Kriminellen während längerer Zeit auf einen Server der Gemeinde zugreifen und haben lange unbemerkt Daten abgezogen. Denn erst 2 Wochen später hatte die Gemeinde Strafanzeige eingereicht und Mitte August wurde die Öffentlichkeit durch das Online-Magazin watson.ch informiert.

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ETIM Klassifizierung Beispiel

Presseschau: Industrie 4.0 – Datenmanagement im Fokus, am Beispiel ETIM

Auch als Hersteller kommen Sie nicht am Thema Digital Commerce (B2B, D2C, B2C etc.) vorbei. Die Frage ist auch in Ihrer Branche nicht «ob», sondern «wann». Für das Magazin Topsoft beleuchten François Geers und Kevin Klak am Beispiel ETIM (Europäisches Technisches Informations Modell) die Thematik rund um strukturierte Produktdaten.

Vorbei sind die Zeiten, als es reichte, die Artikel in einem Katalog abzubilden und auf Bestellungen der Händler zu warten. Nur wenn der Handelskanal ideal vorbereitete Daten (= Produkt, Katalog etc.) erhält, kann und wird er diese auch in Katalogen und im Webshop einsetzen.

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Konsequenzen für Sie? iOS 14.5 Tracking wird eingeschränkt

Das neuste Betriebssystem-Update (iOS 14.5) von Apple wird das Tracking auf iPhones und iPads einschränken. Der User muss dabei zu jeder App explizit zustimmen ob er/sie getrackt werden will. Diese Tracking-Einschränkungen werden auch unter dem Namen «App Tracking Transparency» (ATT) zusammengefasst.

In der Schweiz haben wir eine sehr hohe Dichte von iPhone’s, ca. 54%. Betroffen ist dabei in erster Linie die Schweizer Werbebranche, aber damit selbstverständlich jedes Unternehmen, das Digital Marketing in einer Form betreibt.

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Presseschau: Ist Ihre Marke in Geiselhaft? Social Media im Fokus.

Die Ereignisse in jüngster Zeit haben die Social Media Plattformen in ein kritisches Licht gerückt. Viele User liken und kommentieren unbedacht. Es ist ihnen dabei nicht klar, dass sie nicht nur ihre eigene Meinung abgeben, sondern auch ihren Arbeitgeber in “Geiselhaft” nehmen.

Unternehmensinhaber, Verwaltungsräte, Marken-Verantwortliche und die HR-Abteilung sind gleichermassen gefordert!

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Impressumspflicht

Die neue Website ist live! Gratulation!

Eine neue Bedienung, ein neues Logo oder neue Funktionen wurden in unzähligen Stunden ausgeheckt. Einige Kinderkrankheiten und Vertpper (…) wird man die nächsten Tage noch feststellen und baldmöglichst korrigieren.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum

Nebst dem Urheberrecht und dem Markenrecht wollen wir in diesem Blogbeitrag auf das Wettbewerbsrecht eingehen. Genauer gesagt auf die Impressumspflicht.

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Geschäftsbericht 2.0

Auch in diesem Jahr publizieren zahlreiche Unternehmen wie immer ihren Geschäftsbericht. Die gesetzlichen Pflichten eines Geschäftsberichtes sind eine grosse Herausforderung – die Anforderungen Ihrer Leserinnen und Leser jedoch noch viel grösser! Auch unserer Meinung nach müssen Geschäftsberichte attraktiver und moderner gestaltet werden. Schliesslich ist ein Geschäftsbericht mehr als nur eine Präsentation von Zahlen.

“Online first” sollte der Ansatz sein. Dabei geht es nicht um ein PDF oder ePaper auf der Website in der Kategorie “Unternehmenskommunikation”. Ein PDF-Dokument entspricht schliesslich

a) weder den heutigen vielfältigen Möglichkeiten,

b) noch dem Bedürfnis der digitalen Informationsbeschaffung.

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Wirtschaftsmagazin Digitalrat Zentralschweiz

Presseschau: Kopf der Woche

Unser Mitglied Kevin D. Klak ist als Kopf der Woche im Wirtschaftsportal der Zentralschweiz (ROI) porträtiert.

𝗩𝗲𝗿𝘄𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗿𝗮𝘁𝘀-𝗚𝗿𝗲𝗺𝗶𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝘀𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝘄𝗶𝗱𝗺𝗲𝗻.

«Bei der Digitalen Transformation geht es nicht um die Implementierung neuer Hard- oder Software. Es geht um das Überdenken von Rollen und Kompetenzen, die Art und Weise der Zusammenarbeit und um eine neue Denk- und Werthaltung»

Mehr dazu: https://lnkd.in/dGafZ-v

Luzerner Zeitung Titel

Presseschau: E-ID Gesetz

Der Kanton Luzern hat sich zur E-ID Vorlage bis vor wenigen Wochen nicht offiziell geäussert. Die dann verkündete Unterstützung war nicht weiter erstaunlich. Ist man doch via Luzerner Kantonalbank im SwissSign Konsortium vertreten, bzw. investiert, und der CEO des Konsortiums ist im Verwaltungsrat der ewl AG. (energie wasser luzern AG).

E-Government ist unserer Meinung nach eine Kernkompetenz jeder Behörde und keine Dienstleistung wo private Unternehmer Einblick, geschweige denn ein Geschäftsmodell, ermöglicht werden soll.

Luzerner_Zeitung_E-ID_2021