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„Wie bringt man digitale Kompetenz in den Verwaltungsrat?“

Guido Schilling (guido schilling ag) geht in seinem „schillingreport“ der Frage nach, wie man digitale Kompetenz in den Verwaltungsrat bringen kann. Als Herausgeber des schillingreport leistet der Executive Searcher Guido Schilling seit Jahren einen wichtigen Beitrag für die Transparenz in den Führungsgremien der Schweizer Wirtschaft und des öffentlichen Sektors.

Digitale Kompetenz allein reicht aber auch nicht

Er glaubt insbesondere, dass „Die digitale Transformation in erster Linie nach Personen verlangt, die Erfahrung im Umgang mit umfassenden Veränderungsprozessen mitbringen und sich durch besonnene Entscheide unter Ungewissheit hervorgetan haben.“

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Zur guido schilling ag.

Neuer Vertriebskanal mit Sharing Economy erschliessen

Sharing Economy gehört zu den grossen Megatrends. Seit Mai 2017 können die Einwohner von Stockholm diverse Gartengeräte von Husqvarna mieten. Dieser Pilot wird bis Ende Oktober 2017 durchgeführt. Mittels einer App reserviert man sich das entsprechende Gerät und holt es bei der Box (siehe Bild oben) ab. Pro Tag kostet ein Gartengerät somit 350 SEK (ungefähr 36 EUR/ 38 CHF).

Sharing Economy

Damit springt Husqvarna nicht nur auf den Trend der Sharing Economy auf, sondern umgeht die „letzte Meile“ (Handel) und erhält so nebst neuen Einnahmen auch neue Informationen (Kundendaten, Einsatzdauer, Gerätebeliebtheit, etc.). Es wurde also mit Hilfe von Sharing Economy nicht nur ein neuer Vertriebskanal erschlossen, sondern auch ein neues Business Modell entwickelt. Insofern ist das ein interessantes Beispiel das auch anderen Firmen zeigt, wie Sie ihr Geschäftsmodell verändern können. Gerne zeigen wir Ihnen in einem Workshop, wie sich Ihr Geschäftsmodell verändern könnte.

Update 2019: In Bern gibt es eine ähnliche Installation von Bosch: https://www.werkzeug-verleih.ch/

Hier ein Video dazu:

Die Renaissance des Gutscheins – Gift Card

Die geistige Geburtsstunde des elektronischen Gutscheins in der Schweiz ist irgendwann im 2003 einzurodnen. Die aus den USA importierte Idee war sehr bestechend, das entwickelte System musste aber einige Hürden im Markt nehmen, bevor es ein Erfolg wurde. War man doch überzeugt davon, dass es viel zu teuer sei eine Plastikkarte zu produzieren. Schliesslich war der Papiergutschein doch so günstig. Marketing Abteilungen waren also kaum die richtigen Entscheider und Unterstützer. Vielmehr stiess das Produkt bei jedem CFO auf offene Ohren. Und als der Erfolg eintrudelte, wollte natürlich jeder der Vater der Idee sein. Das Kernsystem wurde von mir und 2 weiteren Kollegen beim Cardprocessor Accarda entwickelt. Dazumals noch T-Systems Card Services oder früher lange Zeit als NCR Data Center bekannt.

Elektronischer Gutschein

Wie bei allen Innovationen galt es auch hier neue Interessengruppen zu entwickeln und so stand dem Erfolg einige Jahre später nichts mehr im Weg. Heutzutage ist ein solches Gutscheinsystem nicht mehr aus dem Handel wegzudenken.

Download: Die Renaissance des Gutscheins 2003