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Verwaltungsrat 4.0

Wie der Verwaltungsrat 4.0 sein sollte, hat hat Werner Raschle, Inhaber und CEO von dem Personal- und Executive-Search-Unternehmen Consult & Pepper, in einem NZZ Gastkommentar erwähnt.

Verwaltungsrat explizit für die Digitale Transformation

Er vertritt unter anderem die Meinung, dass die meisten der traditionellen Auswahl- und Aufgaben-Kriterien für einen Verwaltungsrat nicht mehr reichen.

“Verwaltungsräte der Zukunft müssen verstehen können, welche Veränderungen im Unternehmen und vor allem auch im Markt mit der Digitalisierung und ihren Möglichkeiten einhergehen.”

Lesen Sie hier den gesamten Kommentar:

Download: Der Verwaltungsrat 4.0

Mehr zu Werner Raschle und Consult & Pepper

Digitalisierung und die Auswirkungen auf den Verwaltungsrat im 2020

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig. Daher hat der swissVR Monitor basiert auf einer Befragung von 396 Schweizer Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräten. Die Umfrage erfasst die Einschätzung der Verwaltungsratsmitglieder zu Konjunktur und Geschäftsaussichten sowie Fragen der Corporate Governance.

Verwaltungsrat Digitalisierung

Fokus Digitalisierung

Zudem greift sie jeweils ein aktuelles Thema auf – dieses Mal die Digitalisierung. Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Deloitte und der Hochschule Luzern im Zeitraum vom 17. Juni bis 31. Juli 2019 durchgeführt. 45% der Befragten gaben an, dass Sie ihren VR mit Personen ergänzen wollen, welche Spezialwissen im Bereich Digitalisierung aufweisen.

Download Umfrage: 2019_swissVR_Monitor II

Mehr zur Vereinigung swissVR

 

Alles schon mal da gewesen!

Parallelen zwischen der digitalen Transformation der Gegenwart und der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.

Es geht nicht darum die aktuellen Entwicklungen als “Hype” abzutun oder klein zu reden. Jedoch aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Ich finde, dass man aufgrund der Halbwertszeit digitaler Technik und digitalen Wissens durchaus kritisch hinterfragen sollte, inwiefern man als Führungskraft in der Lage sein muss diesen Zyklen zu folgen.

Dieses Zitat aus dem Magazin BrandEins finde ich sehr treffend:

(…) “aus historischer Perspektive erkennt man zumindest, dass sich die Muster wiederholen, und das schafft eine heilsame Distanz. Es schützt vor Panik – und ebenso vor einer Internet-Hysterie, die so tut, als hätte jeder, der nicht im Kapuzenpulli durchs Silicon Valley läuft, den Kontakt zur Gegenwart verloren. Das ist genauso schräg wie die Angst vor einem neuen Totalitarismus. Bei jeder Gelegenheit Disruption zu rufen, zeugt vor allem von einer gewissen Ignoranz hinsichtlich historischer Entwicklungen. Ich halte den Begriff für sträflich unterkomplex. Wir erleben nicht den einen, großen Bruch, sondern vielfältige Transformationsprozesse.” (…) 

Das gesamte Interview mit dem Historiker Andreas Rödder finden Sie hier:

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2016/digitalisierung/alles-schon-mal-da-gewesen

“Wie bringt man digitale Kompetenz in den Verwaltungsrat?”

Guido Schilling (guido schilling ag) geht in seinem “schillingreport” der Frage nach, wie man digitale Kompetenz in den Verwaltungsrat bringen kann. Als Herausgeber des schillingreport leistet der Executive Searcher Guido Schilling seit Jahren einen wichtigen Beitrag für die Transparenz in den Führungsgremien der Schweizer Wirtschaft und des öffentlichen Sektors.

Digitale Kompetenz allein reicht aber auch nicht

Er glaubt insbesondere, dass “Die digitale Transformation in erster Linie nach Personen verlangt, die Erfahrung im Umgang mit umfassenden Veränderungsprozessen mitbringen und sich durch besonnene Entscheide unter Ungewissheit hervorgetan haben.”

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Zur guido schilling ag.

Neuer Vertriebskanal mit Sharing Economy erschliessen

Sharing Economy gehört zu den grossen Megatrends. Seit Mai 2017 können die Einwohner von Stockholm diverse Gartengeräte von Husqvarna mieten. Dieser Pilot wird bis Ende Oktober 2017 durchgeführt. Mittels einer App reserviert man sich das entsprechende Gerät und holt es bei der Box (siehe Bild oben) ab. Pro Tag kostet ein Gartengerät somit 350 SEK (ungefähr 36 EUR/ 38 CHF).

Sharing Economy

Damit springt Husqvarna nicht nur auf den Trend der Sharing Economy auf, sondern umgeht die “letzte Meile” (Handel) und erhält so nebst neuen Einnahmen auch neue Informationen (Kundendaten, Einsatzdauer, Gerätebeliebtheit, etc.). Es wurde also mit Hilfe von Sharing Economy nicht nur ein neuer Vertriebskanal erschlossen, sondern auch ein neues Business Modell entwickelt. Insofern ist das ein interessantes Beispiel das auch anderen Firmen zeigt, wie Sie ihr Geschäftsmodell verändern können. Gerne zeigen wir Ihnen in einem Workshop, wie sich Ihr Geschäftsmodell verändern könnte.

Update 2019: In Bern gibt es eine ähnliche Installation von Bosch: https://www.werkzeug-verleih.ch/

Hier ein Video dazu: