Kategorie: Buchtipp

Digitalisierung Buchtipp

Digitale Transformation: wenn nicht jetzt, wann dann?

Viele befinden sich aufgrund der Corona Krise eher in der Reaktion, als in der Aktion. Die Digitalisierung und digitale Transformation gilt jetzt plötzlich als die Lösung. Dieses Momentum ist aus unserer Sicht natürlich zu begrüssen. Zu lange gab es (faule) Ausreden, um einen Kompromiss zu erreichen, der eigentlich nur die alte Welt beschützen sollte – aber wozu? Natürlich ist auch der Weg zur Digitalisierung nicht ohne Fallen und kurzfristig werden nun erst einmal die meisten Unternehmen die Kosten reduzieren und finanzielle Reserven angezapft. Das ist richtig und doch: der Weg aus dem Tal lässt sich mittelfristig nur im Vorwärtsgang bewältigen.

Digitale Transformation: Buchtipp

Gerne stelle ich hier 2 aktuelle Bücher vor, die für die Transformation gute Impulse und Ideen geben können. Beide Bücher, insbesondere „the invincible company“ sollten als Nachschlagewerk verstanden werden und nicht wie ein Roman gelesen werden.

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Digitalisierung Buchtipp: Lead & Disrupt – insbesondere für die Industrie

Die Digitalisierung fordert die Führung ganz speziell. Gerade bei etablierten Unternehmen führt es immer wieder zu Spannungen, weil man einerseits kostenoptimiert agieren will/muss, andererseits aber Raum für neues Schaffen muss. Sie kennen das: Um 08.30h eine Sitzung mit dem Team das ein klares Kostenkorsett erhalten hat und gleich im Anschluss „die Digitalen“ welche mit Fachwörter umsich werfen und mehr Budget verlangen. Das zerreisst!

Buchtipp zu diesem Spannungsfeld in der Digitalisierung

Da Unternehmen einerseits einer technologischer Diskontinuität und disruptiver Konkurrenz ausgesetzt sind, andererseits (gleichzeitig) gilt es das bestehende Geschäft zu sichern. Es entstehen somit zwangsläufig Widersprüchlichkeiten. Wie man damit umgehen kann, haben die Autoren in diesem Buch mit guten Beispielen erläutert.

Hier eine kurze Video-Zusammenfassung vom Autor (in Englisch):

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Alles schon mal da gewesen!

Parallelen zwischen der digitalen Transformation der Gegenwart und der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.

Es geht nicht darum die aktuellen Entwicklungen als „Hype“ abzutun oder klein zu reden. Jedoch aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Ich finde, dass man aufgrund der Halbwertszeit digitaler Technik und digitalen Wissens durchaus kritisch hinterfragen sollte, inwiefern man als Führungskraft in der Lage sein muss diesen Zyklen zu folgen.

Dieses Zitat aus dem Magazin BrandEins finde ich sehr treffend:

(…) „aus historischer Perspektive erkennt man zumindest, dass sich die Muster wiederholen, und das schafft eine heilsame Distanz. Es schützt vor Panik – und ebenso vor einer Internet-Hysterie, die so tut, als hätte jeder, der nicht im Kapuzenpulli durchs Silicon Valley läuft, den Kontakt zur Gegenwart verloren. Das ist genauso schräg wie die Angst vor einem neuen Totalitarismus. Bei jeder Gelegenheit Disruption zu rufen, zeugt vor allem von einer gewissen Ignoranz hinsichtlich historischer Entwicklungen. Ich halte den Begriff für sträflich unterkomplex. Wir erleben nicht den einen, großen Bruch, sondern vielfältige Transformationsprozesse.“ (…) 

Das gesamte Interview mit dem Historiker Andreas Rödder finden Sie hier:

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2016/digitalisierung/alles-schon-mal-da-gewesen